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Muay Thai ist eine der ältesten Kampfkünste der Geschichte, man sagt ihr eine Vergangenheit von ca.  2000 Jahren nach. Der wahre Ursprung bleibt allerdings im Dunkeln, da im Jahre 1776 mit dem Niederbrennen der Stadt Ayutthaya durch die Burmesen alle Archive  verloren gingen, weshalb sich die genaue Geschichte des Muay Thai nur sehr ungenau wiedergeben lässt.

Das Muay-Thai, der thailändische Nationalsport, bei dem mit Fäusten, Füßen, Schienbeinen, Ellenbogen und Knien gekämpft wird, gehört wohl unbestritten zu den effektivsten Kampfkünsten der Welt. Nur die Techniken konnten bestehen, die sich im Kampf als erfolgreich erwiesen. Im Muay-Thai verzichtet man auf schön aussehende Showtechniken und überflüssige Elemente die in der Realität unbrauchbar sind.

Das Muay-Thai ist eine Kampfkunst, die alle Elemente des realen Kampfes miteinander kombiniert und dadurch geradezu unglaublich effektiv ist. Muay-Thai heisst wörtlich übersetzt „freies Boxen“ (Muay = Boxen und Thai = frei). Im Westen ist das Muay-Thai bekannt unter dem Begriff Thaiboxen.

Ziel im Thai- und Kickboxen ist nicht die wilde Prügelei, sondern ein sportlicher, fairer Vergleichskampf zweier Kontrahenten, in dem es darum geht den Gegner mit erlaubten Techniken und unter Berücksichtigung des Regelwerkes so oft wie möglich zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden. Dies setzt technisch-taktische, konditionelle sowie ausgeprägte psychische und moralische Eigenschaften der Kämpfer voraus. Ob im Trainingskampf, dem 'Sparring', oder im Ring wird der Kämpfer stets bis an seine Grenzen gefordert.

Weitere Infos unter: georg.wiedmann(a)fkt-ulm.de

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